Sonntag, 9. Oktober 2016

Ein Kurzes Hallo aus meinem chaotischen Alltag :-)

geschrieben von Sabrina


Hallo ihr Lieben,
ich wollte mich mal kurz aus meinem stressigen Alltag als " Teilzeit working Mum "melden.
Jetzt arbeite ich schon 4 Monate und erst seit den letzten ein zwei Wochen fühlt es sich so an, als ob sich langsam eine Routine entwickelt und das nicht nur der Chaos bei uns herrscht. Aber wirklich nur gaaaaaanz langsam.

Die Eingewöhnung vom Babyboy startete schon ca 3 Wochen vor meinem Arbeitsbeginn und klappte auf Anhieb eigentlich ganz gut. 
Natürlich habe ich immer noch das Gefühl, dass ich den Kleinen vernachlässige,wenn ich arbeiten gehe. Sobald ich den Kleinen abhole, darf ich nämlich nicht mehr von seiner Seite weichen. Das heißt, er ist entweder die ganze Zeit auf meinen Armen oder ich darf den Raum nicht verlassen und wenn doch, gibt es bittere Tränen. Auch nachts sucht er unsere Nähe, sodass wir kaum ruhigen Schlaf bekommen. Für mich heißt das alles leider, dass ich tagsüber kaum Zeit für mich alleine habe und ich so nur abends wenn ich auch schon vom Tag gerädert bin, Zeit habe etwas zu unternehmen. Aber wenn ich den Babyboy ins Bett gebracht habe, ist es meistens so 20.15 Uhr und um die Uhrzeit bin ich meistens sowieso schon so antriebslos und K.O , dass ich das Haus eh nicht mehr verlasse.

Der Haushalt bleibt natürlich auch zum größten Teil buchstäblich liegen. Der Staub bleibt wochenlang liegen, die Wäscheberge liegen und werden immer größer oder auch die Töpfe, die nicht mehr in die Spülmaschine gepasst haben, bleiben LIEGEN. Bis zum Wochenende. Da haben wir Zeit, Ordnung zu schaffen und sauber zu machen. Es sei den, wir wollen etwas Zeit mit der Familie verbringen, ein bisschen "Quality Time" genießen, dann muss das alles leider noch bis Sonntag oder sogar bis zum nächsten Wochenende warten. Am nervigsten ist ja morgens die Situation, wenn der Babyboy für die Tagespflege fertig gemacht wird und der Schrank keinen einzigen sauberen Body mehr hergibt. In diesen Momenten , könnte ich vor Wut platzen, dass ich es nicht geschafft habe, die Wäsche zu machen. Irgendwie fühlt man sich dann total unorganisiert und unverantwortlich, obwohl die Wäsche ja eigentlich nur deshalb nicht gemacht wurde, weil man die Zeit lieber mit der Familie verbracht hatte.

Erst jetzt ,wo wir so wenig Zeit für die Familie haben, und noch weniger Zeit für uns alleine haben, wird mir klar, wie kostbar die Zeit ist ,die uns zur Verfügung steht. Ich werde mir deshalb in nächster Zeit Gedanken machen, wo ich meine Zeit einsparen kann, für schöne Dinge und wo ich am Besten Zeit für den Haushalt einplanen kann bzw. muss. Denn dieses Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen, und immer nur halbe Sachen zu machen, ist mir echt unangenehm.  Ich könnte noch lange weiter erzählen , über die Dinge, die noch so falsch laufen oder zu kurz kommen, aber dafür habe ich wie schon erwähnt, leider keine Zeit. Die meisten von Euch, können die Liste wahrscheinlich genauso weiter schreiben und ergänzen, aber ich mach hier erstmal einen Punkt.
Ich wünsch Euch allen ganz viel Energie, Geduld und Durchhaltevermögen :-)
eure Sabiii

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